Herzlich wilkommen auf mein Reiseblog!  

 

Ich möchte gerne eine Reihe von Reiseberichten starten von unseren Reisen die wir in lezten Jahren auf den Recherchereisen für den Reiseführer gemacht haben.

So schreibe ich ganz frei und ohne auf ein besonderes Stil zu achten, so wie es aus den Finger oder Tastatur dahinfließt.

Es werden auch persönliche Eindrücke aus der Vergangenheit und aus dem ehmaligen Yogo meine persönliche Geschcihten verarbeitet. Und selbstverständlich sollten auch Empfehlungen und Tips nicht dabei fehlen.

 

Ihr findet einige Auzügen von meinen Texten und Kurzgeschichten als eine Leseprobe und aber nur in Rohfassung. 

 

 

Viel Spaß beim lesen und stöbern. 

 

Bild (c) Marija Koeffler

Insel Vis - Teil I - Eine Wanderung Auf den 209 Stufen zur Titos Höhle

Das hier ist nur ein Auszug und eine Leseprobe in Rohfassung:)

 

 Auf der Rückreise hatten wir langen Stau vor dem Karawankentunell und vor der Öschi Gränze. Als der Stau zum absolutem stehen kam, zog ich mein Stift und Heftchen und schreib meine noch frische Erinnerungen bevor die wieder im Alltagsstress verblassen. Sehr präsent ist noch die Insel Vis. Das war auch unsere letzte längere und Intensive Recherchereise. Da Insel Vis sehr spanend war und mich total emotional gepackt hat, auch noch mit meiner Vergangenheit, entschied ich mich diese Berichte in mehreren Kapitel zu unterteilen.

Kapitel I – Pilgerreise auf den 209 Stufen zur Titos Höhle und die "getarnten Gestalten"!

 

Die Insel Vis hat eine vielseitige Vergangenheit.  Zu einem war Insel Vis ein Drehkreuz zur kroatische Adria; damals zum griechischen, römischen, venezianischen, Napoleon und wieder Venezianer und dann  Yugo – Reich,  das Tor zur Eroberung des gleichen. So ein Strategisch und militärische wichtige kleine Insel die trotz allem noch so schon geblieben ist und trotzt mit ihren Schätzchen, Palästen, und wunderschönen Palmen. Nicht um sonst hat Tito die Insel gewählt und von dort aus  zwischen 1941-1944 die Pläne für die neue Yugo und Verteidigung geschmiedet. Die Insel blieb fernab dem Tourismus bis 1992 und blieb im Dienst der Yugoarme. Erstmals als Militär und Übungsplatz und später als Ferienort der Offiziere und dessen Familie aus dem ganzem Land. Auf der Insel Vis dürften nicht die Normalsterblichen Urlaub machen, sondern ausschließlich die „auserwählten“. Heute gibt es wieder viele dieser Militär Hinterlassenschaften zu besichtigen. Einige davon sind der unterwasser Hafen und die Höllen in den höhen Bergen und viele andre Lokationen. Zeitweise sind diese in Vergessenheit geraten und die Hinweisschilder worden abgenommen. Die Örtlichen Einwohner wollten damit abschließen und neue Ära beginnen und kehrten den Kommunismus den Rücken zu. Aber nicht für lange Zeit. Heute ist die Liebe doch zur den Höhlen zu den sogenannten Dunkele Epoche mit dem lieben Geld wieder aufgeflammt worden und einige haben eine Geschäftsidee entwickelt. Es gibt mehrere Anbietern die sogenannten Adventure &military touren anbieten.

 

Wir haben uns für keine der Touren entschieden und machten uns selber auf die Spuren der Yugo Arme und Titos Höhlen. Und so wanderten wir in Richtung Hum die 209 Stufen hinauf zu den Titos Höhlen. Gleich zum beginn begegneten uns viele tierische gestalten auf dem Weg hinauf. Ich habe noch nie so viele Eidechsen die so zahm sind, gesehen. Von allen Seiten liefen die über die Treppen und stellten sich mitten auf dem Weg so ob sie uns ein Zeichen geben möchten. Gleich machten wir mit den kleinen tierischen gestalten eine Verschwörungstheorie und tauften diese in „getarnten Gestalten" gemeint sind die Kommunisten. An dieser Stelle muss ich zugestehen, dass wir auf der Hinfahrt nach Kroatien die „Kenquru-Chroniken von Marc-Uwe Kling als Hörbuch hörten und von der Ironie über die Kommunisten infiziert worden sind. Wer es gelesen oder gehört hat wird meine Anspielung verstehen.

 

Auf dem Pilger weg auf den 209 Stufen wollte ich eine Abkürzung machen und kam nun von den Offizialen Weg ab. Irgendwann kam ich durch die Gebüsche zu den Offizialen Weg und dabei kam mir das altes kommunistischen Lied aus meiner Kindheit in den Sinn und ich sang laut und passen dazu das Lied. „ Druze Tito mi ti se kunemo da sa tvoga puta ne skrenemo“. Das soll heißen; Herr Tito wir schwören dir, dass wir dir immer treu bleiben werden“ aber wörtlich heißt es „Wir schwören dir dass,  wir nicht von deinem Weg abkommen“! Mit einigen kratzen auf den Beinen kam ich wieder zum den Offizialen Weg zurück. Gleich um die Ecke kam mir ein älteres Ehepaar in gegen und verstand wohl das Lied und lachten erst einmal und übernahmen dieses skurrile Lied und sangen im Schritt die Treppe herunter weiter.

 

Ich kann mich noch sehr gut an die Schulzeiten erinnern und an die sogenannten „Pionier Stafete“ und die Lieder die wir dazu sangen. Ich habe mir damals so sehr gewünscht dazu zu gehören und das ich auch ein „Pionier“ sein dürfte und diese Fackeln zum Schulfest nur einmal tragen durfte. Denn, es war so wichtig und so Heilig wie das Olympia feuer. Eigentlich hat mich meine Lehrerin gemocht und versprach mir von Jahr zu Jahr dass ich auch mal wieder dran sein werde. Und so paukte und paukte ich und machte alles mögliche damit ich dabei sein könnte. Übrigens ,das Lernen hat mir nicht geschadet. Damals könnte ich das nicht verstehen, welche Rolle meine Familie dabei gespielt hat und warum ich nicht dabei sein dürfte. Meine Mutter sagte mir einmal, tja dein Opa ist daran schuld und ich soll mich nicht mehr damit verruckt machen.

 

An dieser Stelle sang ich das Lied als trägeren der Demokratie und des Friedens und bin doch froh das ich es zu schätzen weis wofür unsere Großväter und Väter gekämpft haben. Um weiter im übertragenen Sinne zu spinnen hatten wir auf einmal das Gefühl das es diese „getarnten gestalten“ in allen Formen immer noch auf der Insel gibt und diese überall zu finden sind. Das erfährt Ihr im nächsten Blog mit dem Überschrift  „ Die neue Elite und die "getarnten" teilen sich die Insel Vis auf!“ Wir fanden nämlich heraus das einige Villen die bis 19944 den Intalierner gehörten und nach enteignung nun dem Staat gehörten. Es ist nun Interesant dass sich dann nach 1991 doch private Personen in das Grundbuch eintragen könnten. Ja das ist wahr. Des weiterem oberhalb von der ehemaligen Yugo Flugpiste baute sich ein Jurist ohne Genehmigung eine riesen große Villa samt WEinberg drum herum. Aber die Dorfeinwohner könnte er nicht kaufen, den die haben nicht dem Bebauungsplan zugestimmt. Und so weiter,,,,  

 

PS: Nicht das hier eine oder andere es falsch versteht: ich bin weder Befürworterin des Kommunismus und hege ich Nostalgie oder trauer der alten Zeiten nach. Ich bin aber auch keine Befürworterin der derzeitigen Politik im Lande den Nationalisten und anderen komischen „getarnten“ Gestalten. Ich bin für die "Eidechsen" :) und bin ein freier Geist! 

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