Insel Lastovo Teil I 

 

Ich bin dieser Insel und Stadt verfallen.
Wenn irgendwann mal wieder die Frage nach auswandern ansteht, fest steht schon wo es sein wird. Ein Ort mit 
so viel Charme, noch so viel unberührter Natür, tollen Menschen. Da möchte ich hin. 

 

Wir sind aus Pasadur mit den Fahrrädern nach Stadt Lastovo gefahren. Es war eine ordentliche Steigung. Aber da wir morgens früh um 6:00h gefahren sind, ging es von den Temperaturen und es war nicht so schlimm. angekommen in Lastovo standen wir vor der geschlossenen Tür von TZ also Touristenbüro und nutzten schon mal die Gelegenheit die Stadt zu erkunden. Auf dem Weg trafen wir unseren "Meistere" Ive.

Von Ive hört mann in ganz Lastovo. Wenn jemand eine Schraube locker hat und einem eine Fehlt, man fährt nicht nach Split, sondern ruft Ive an. Also Ive mit seinen  fünf weiteren Meistern, die nach anander gerufen worden sind, haben sich an dem Abend am Fahrrad  unserer Tochter versucht. Allein schon diese Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit hat unsere Herzen erobert und es folgten noch weitere Storys. Ive hat sich sichtlich geärgert das er uns nicht helfen könnte und hat sich die Marke von Rad aufgeschrieben und seinen Enkel gefragt ob er im Internet was finden könnte. Am nächstem Morgen trafen wir Ive in der Altstadt von Lastovo und sofort hatte er uns erkant und brach sein Gespräch mit seinem Kumpel und wandte sich zu uns mit diesen Worten: " ich weiß was ihrem Fahrrad fehlt, es ist von der Gang Schaltung ein Stift rausgefallen" er führ in gebrochen deutsch " Hier nicht kaufen, Split fahren". Dieses zahnloses, offenes und ehrliches Lecheln sagt viel über sein Karakter aus. Ive kam zu uns sichtlich erleichtert so als ob er eine neue Endeckung gemacht hatte und erzählt uns  über sein Fund im Internet die und die Lösung die eigentlich keine für uns in diesem Moment war und strahlte weiter. Wir haben uns bedankt und ich war total gerüht von seinen Bemühungen. Unser Tochter war so gerührt und sagte: "Mama die Menschen sind hier auf der Insel  irgendwie anders.

Und ja, doch die Lastovana sind auch anders. Die sind sich selbst überlassen und und sind  auf einannander angewiesen. Bis die Hilfe aus Split kommt, da haben die schon längst das Problem gelöst.  

 

Trotzdem sind wir am nächten Morgen um 5 Uhr aufgestanden und führen nach Stadt Lastovo mit einer Steigung von ca 30% bzw. kamen auf die höhe über 417 Meter mit den Fahräder hoch. Es war eine sportliche Leitung bei den Temperaturen schon am frühen Morgen um die 28 c. Unser Tochter hat es nicht viel ausgemacht im I Gang zu fahren denn  Bergauf ging es auch gar nicht anders. 

 

Oben in die Stadt angekommen gingen wir erst einmal Kaffe trinkcen und warteten bis das Tourismusbüro eröfnete. 

Ich trank ein Eiskaffe mit einem Lauwarmen Kaffe und Eis was gar nicht so schlecht schhmeckte. Der Barkieper hat noch nciht für einen Eiskaffee gehört und machte diesen nach meiner Einleitung. Auch ein Zeichen von Gastfreudlichkeit, höchen Service und offenheit für neues. 

 

Nach dem Besuch und ausführlichen Gesprächen mit der Eußerst freundlichen Leitung des Touristenbüros, die gerade ihr Amt übernommen hat, machten wir uns auf dem Weg auf die Endteckungstour. 

Als erstes stiesen wir durch die enge Gassen auf das Haus mit dem Hof wo der Schornstein "Fumari" steht.  Die besondere Bauweise der Fumari“ – Schornsteine hat eine lange Tradition und Geschihte hinter sich. Diese sind das Wahrzeichen der Insel Lastovo und der Stadt Lastovo. Die sind ein einzigartiges Statussymbol der Inselbewohner. Damals könnte man erkennen wie es um die Familie steht. Und so wollte man sich von den anderen abgrenzen und baute sich einen besonderen Fumari. Auch heute noch wird der Generationenwettkampf fortgesetzt - wessen ist der größte und schönste Schornstein. Nicht nur die Menschen, diese Landschaft, Architektur, selbst die Pupe der "Mauro " und der Kater, der von mir mit Mauro getauft wurde sprechen dafür. Eine Fortsetzung folgt mit dem zweiten Teil II über meinen Mauro.  

Lastovo Teil II

Darf ich vorstellen, das sind die Mauros von Lastovo

 

Gleich am Eingang im Ort stehen noch die Plakate von "Lastovski pokladi " 
Das ist ein traditionelles Volksfest das eine Woche vor Aschermittwoch bereits über 581 mal jedes Jahr stattfindet. 
Mit diesem Fest feiern die Lastovana ihre Freiheit und Unabhängigkeit und gleichzeitig mit Verbannung von "Mauro" aus der Stadt befreien die Stadt vom schlechten geistern. 

 

Mauro ist die Pupe und Schlüsselfigur. Nach Überlieferung bereits vor über 600 Jahren kam ein Vorbote in Hafen um die Bevölkerung vor dem Überfall zu warnen. in der Zeit herrschten viele Kriege und überfälle vom Piraten. Die Lastovana hatten aber die meinste Angst vor überall von den Osmanen  und dachten die erst einmal die Osmanen sind gekommen und deshalb hat er einen Roten "fejs" auf d m Kopf eine typische osmanische Kopfbedeckung seinerzeit bekomen. 
Aus anderen besetzten Region Kroatien und Bosnien ist die Bevölkerung auf die Insel Mljet und Lastovo vor der Angst der Kopfsteuer und der Zwangs Islamiesierung von den Osmanen geflüchtet. Schnell stellten die fest es ist ein Katalane und gaben dem Name Mauro. Die wütige Einwühner nahmen den Mauro gefangen, banden ihn auf ein Esel und brachten ihn auf höchsten Berg über Lastovo. Nach Überlieferung und Brauch wurde er mit dem Seil von oben in drei Etappen heruntergelassen und mit selbstgebastelten Bomben angezündet als Warnungen für die Eroberer.

Nach der Überlieferung betetendDie Frauen von Lastovo die ganze Nacht auf dem hohen Berg und ihr Gebet würde erhöht. Es kam ein schreckliches Unwetter so das alle katalanischen Schiffe  auf dem Meer untergingen samt der Besatzung. Seit dem Feiern die Lastovana jedes Jahr ihren Sig und bauen sich einen Mauro als Warnung und gleichzeitig eine Befreiung.

Ja Lastovana waren immer schon unabhängig und schlossen sich damals der nicht einfach so Republik Durbrovnik an. Die Lastovana sind sehr auf ihre Geschichte stolz und betonen gerne,dass die sich aber freiwillig der Republik Dubrovnik angeschlossen hatten. 

Eben von den Osmanen in Ruhe gelassen zu werden. Dubrovnik zählte damals die Zeche für den Frieden an die Osmanen. Wichtig zu betonen ist dabei, dass die Lastovana ihre Statuten (Art Gesetz) behielten. Es wird Stolz immer wieder in allen Dokumenten darauf verwiesen. Nach dem zweiten Weltkrieg haben die Lastovana nicht die Eingliederung in den jugoslawischen Bund unterschrieben. So bleibt die Geschichte noch offen bis heute. Den Teil der militärischen Hinterlassenschaften werde ich noch näher erläutern im Teil III.

 

Der zweite Mauro ist der Kater. Den ganzen Platz um das Restaurant verteidigte er und weichte uns nicht vor der Seite ab. Ich habe mich so erschrocken als ich seine kampfspuren sah. Später als wir wieder in dieses wunderbare Restaurant zurück kamen, spielten sich solche Szenen ab, so das ich um ihn Angst hatte. Es kamen mehrere Eroberer dieses wunderbaren Plätzs und der Kater Mauro hat ziemlich viel Stress sein Revier zu verteidigen gehabt. Leider ist mein Akku zu Ende gewesen und könnte keine Bilder mehr machen. Ansonsten ist dieses Restaurant ein absolutes Lieblingsrestaurant der einheimischen . Um Mittagszeit kamen viele junge Studenten aus Split . Ich lauschte ein wenig der Jugend und stellte fest, dass es Studenten aus Split und mitdabei Austauschstudenten aus dem USA und Berlin dabei waren. Sie genießen ihre Ferien in unberührter Natur und abseits vom Massentourismus genau wie wir. Sie führten ernsthafte Gespräche über Politik und Wirtschaft. Manchmal Frage ich mich; warum sitzten in Politischen Reihen so viele unfehige Manager und Politiker und hätten die blos einen halben Wissen und Know-how von den Jungen Studenten, ging es dem Land wesentlich besser. Was wird blos aus der Jungend?, drengte sich die nächste Frage.

Ich hoffe nicht dass die nach dem Studium wie es die meisten übrigens machen, dem Land der vielen Möglicgkeiten Rücken kehren werden..... 

 

Über Restaurantstipp und Empfehlung kommt ein separater Blog.

 

Lastovo Teil III

Militerische Hinterlassenschaften 

 

Das ist auch Kroatien und das gehört der Vergangenheit. Das ist sicherlich kein schöner Ort aber dennoch interessant und das gehört auch in die Recherche. Gleich von Anfang an möchte ich etwas klarstellen. Ich häge keine Nostalgie für die Zeit. Ich bin in Zeit der Tito Era, also 1975 geboren und am eigenem Leib miterlebt das ganze Desaster bis zu den Krieg 1992. Also versucht mich nicht in irgend eine der politischen Schubladen zu schtecken! 

 

Gleich am Eingang sind noch die Reste von hohen Zäunen zu sehen. Kein Schild mehr um die mächtige Arme seiner Zeit. Auf der linken Seite befindet sich ein das ehemaliges Krankenhaus. Wenn man den Bau genau anschaut es war für damalige Zeiten ein modernes Objekt. Mit Einzel Zimmern und mit Bädern. Ein purer Luxus. Das Gebäude ist komplett verwüstet, man findet bis auf die dritte Etage Spuren von Schafen. 

 

Ich habe irgendwo auf einem kroatischen Portal gelesen, dass dort der oberste Rang zur Rehabilitation war. Es sprechen auch weitere Objekte dafür wie z. B. " vojnicki klub" Soldaten Klub. Eine Tafel fanden wir die nicht mehr aufrecht steht, sondern am Boden liegt, auch Symbolisch:)  mit einem Motivation Spruch. Hier ist die freie Übersetzung:  

 

"Ein Mann ist eine Legende geworden 

Aus einer Legende ist ein Volk geworden

Aus einem Volk ist eine Liebe geworden

Aus einer Liebe wurde eine Freiheit " 

 

Ich sagte zu meinem Mann; " Aus einer Liebe und Freiheit worde ein Krieg, eine Agresion gegen die, die nach Unabhängikeit und Freiheit strebten. Ich muss zugestehen, dass ich nichts von diesen Idolen halte und ich meine Schwerigkeiten damit habe. Ich denke, wir brauchen noch Jahren und Generationen bis  wir die Geschichte richtig aufgearbeitet haben. 

 

Es gab ein Weg bis unten ans Meer wo sich die Millitäertunnels  befinden. ich bin nicht mitgekommen da es mit in der Mittagshitze nicht wert war. Unser Tochter berichtete über Hororbegegnung mit eine Ziege die aus dem dunkelem Tunnel raussprang. 

 

Am nächten Tag ging es weiter zu der lezten Station von der diesjährigen Recherchereise nach Insel Mljet. 

Darüber folgt auch demnächst ein Bericht.